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Patrick König

Girls-Cup in Diekirch

+++ B-Jugend feiert gelungenen Saisonabschluss beim Girls-Cup im luxemburgischen Diekirch +++

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Von Samstag bis Montag waren die HSG-Mädels zu Gast beim internationalen Girls-Cup und konnten einem schönen Saisonabschluss im Turnierfinale fast noch die Krone aufsetzen.
Am Samstag startete der Bummelzug, angeführt vom Franz’schen Gepäckbus, frohen Mutes Richtung Westen.
Am späten Nachmittag kam die Rasselbande dann trotz einiger Verkehrshindernisse wohlbehalten am Ziel an, inspizierte zunächst die sportlichen Einrichtungen und zeigte sich beeindruckt vom geleckten Olympiastützpunkt der 6000 Seelen Gemeinde Diekirch. Im Komplex mit 2 Hallen, 3 Rasenplätzen und Schwimmbad fühlte man sich jedoch trotz subtropischer Verhältnisse auf Anhieb wohl.

 

In Begleitung des Organisators Denny und unseren beiden Betreuern vor Ort, war dann die nächste Anlaufstelle das Internat des Dorfes. Etwas irritiert ob der massenhaften Anzahl an Feldbetten in den Räumlichkeiten und dem benachbarten Militärmuseum inklusive Weltkriegspanzern vor der Haustür, machte man es sich zunächst einmal gemütlich, bis man den Abend mit einem Besuch in der Pizzeria unseres Vertrauens ausklingen ließ.
Zurück im Nachtlager löste sich Irritationsgrund Nr.1 postwendend in Gestalt von 20 lebensfrohen Mädels aus der Schweiz in Luft auf.

Nachdem am nächsten Morgen alle mehr oder weniger unfallfrei das Bett verlassen hatten, sahen sich die Umstehenden zunehmend harter Kritik an der, so Kandidat Schäfer wörtlich, „unverantwortlichen Anwurfzeit“ um 11:00 Uhr ausgesetzt.
Umso überraschender für den Trainerstab, dass das Team geschlossen die lockere Aufwärmrunde auf der Tartanbahn überlebte und alle Akteure pünktlich den Weg zum Parkett fanden, wo man sich plötzlich bekannten Gesichtern gegenüber sah. Noch am Vorabend verwandelten die robusten Schweizer das Internat in eine Helene Fischer Gedenkdisko, zum Unmut von Wortführerin Schäfer und ihrem Gefolge.
Auf dem Parkett gaben dann aber unsere Mädels den Ton an und nahmen Rache für den geraubten Schlaf. 5:11 hieß es am Ende nach einer unerwartet konzentrierten Vorstellung gegen das Team aus Stans.

Nach der wohlverdienten Pause mit kleinem Mittagslunch sowie intensiver Feindanalyse, ging es um 13:30 Uhr weiter mit der Partie gegen die Rockträgerinnen aus Sierckois. Dank gewohnt routinierter Arbeit unseres Chefanalytikers Gasparov und der unbestreitbaren Qualitäten von Duracell-Kaninchen Ewerling im Gegenstoßverhalten, waren die Französinnen jedoch keine große Herausforderung, was in einem soliden 12:3 Endstand resultierte.

Nach einer weiteren Pause in der inzwischen tropisch anmutenden Hallen- /Saunalandschaft, stand um 16:00 Uhr das nächste Team aus Frankreich zum Abservieren bereit. Analyst Gasparov deckte auch hier gnadenlos die Schwächen der gegnerischen Taktik auf und informierte den Trainerstab über die Situation.

So tiefenentspannt und siegessicher die Truppe dementsprechend aus ihrer Blockhütte taumelte, umso knapper wurde die Partie. Mit einem scharf kalkulierten 7:8 behielten die Mädels dennoch die Oberhand und buchten somit frühzeitig das Halbfinale.

Somit stand um 18:30 Uhr als letzte Partie des Tages das Spiel um den Gruppensieg gegen die starke Mannschaft aus Trier auf dem Programm. Um die letzten Reserven aus der Mannschaft zu locken, griff Trainerfuchs Franz zu einem unerwarteten Mittel in der Not.

Man trat den geordneten Rückzug in die Räumlichkeiten des Internats an und zündete in Abwesenheit unserer Freunde aus der Schweiz die Geheimwaffe. Ein Mittagsschläfchen.

Top regeneriert und mit Aussicht auf das spätere Halbfinale am Folgetag, stürmte die Rasselbande angeführt vom Schönheitsschläfer-Duo Schmidt/Schäfer pünktlich zum Anpfiff aufs Parkett und zerlegte die Rheinländer standesgemäß mit einem ungefährdeten 13:9.

 

Mit dem Gruppensieg in der Tasche gönnte sich das Team zunächst eine wohlverdiente Dusche, um danach taufrisch am ergiebigen Abendmahl im Freien teilzuhaben.
Auch bei der anschließenden Party auf der Außenterrasse gab man eine exzellente Figur ab, wenngleich man beim Karaokewettbewerb, mangels sinneserweiternder Drogen, unseren Freunden aus der Alpenrepublik abermals musikalisch unterlag.

Nachdem uns die Ehre des Abschlussliedes der Party zu Teil wurde („Geile Zeit“) und dabei das volle Gesangspotenzial und die wahren Talente der Kandidaten Kuhn, Groß und Franz offengelegt wurden, begab man sich zum Ausklang in die malerische Altstadt der Metropole. Trotz Beihilfe unserer Scouts gelang es uns jedoch zu später Stunde nur noch eine einzige Lokalität auszumachen, die uns aufnahm.
Kaum wurde die Tür geöffnet, kam auch schon, was kommen musste. Aus dem verwinkelten Portugiesenlokal war nur ein durchdringendes „Hopp Schwiiz“ zu vernehmen.
Trotz einiger Vorbehalte verbrachte der harte Kern um die üblichen Verdächtigen Gr**ß und Ga******rov (Namen zensiert) noch einige lustige Stunden mit unseren Freunden aus den Bergen, während der Rest den gemütlicheren Weg ins benachbarte Internat wählte.

Zur Freude aller begann der nächste Morgen wie erwartet mit einem ausgiebigen Schlaf in den Tag hinein, der nach der Abreise unserer Schweizer Bettnachbarn auch in vollen Zügen genossen wurde.
Just-in-time stand man anschließend um 11:30 Uhr auf dem Parkett.
Wenn auch ohne Duracell-Ewerling, welche sich am Vortag eine leichte Zerrung wegen überhitzten Batterien nach dem Mittags-Nap zugezogen hatte, schaffte man es über weite Strecken, das Handballinternat aus dem französischen Yutz in den Schatten zu stellen. Dank einer hervorragenden körperlichen Leistung und schönem Zusammenspiel mit Topscorer Jung am Kreis, konnte man die lange ebenbürtigen Französinnen am Ende mit 9:7 schlagen und zog verdient ins Finale ein.

Nach einer unangenehm langen Pause mit Pastagerichten als Zwischenmahlzeit und eher unspektakulären Platzierungsspielen, war es dann endlich soweit.
Mit einer tollen Zeremonie und dem Einzeleinlauf der Spielerinnen samt namentlicher Nennung vor einem Publikum jenseits der 300 Zuschauer, begann um 16:00 Uhr das Finale.
Als Gegner stand uns die Niederländische Handballakademie Veneco Velo aus Den Haag gegenüber, welche als Dauerturniersieger mit riesiger Fanunterstützung als leichter Favorit ins Spiel ging.

Dank lautstarker Unterstützung unserer Freunde aus Stans und dem Team aus Trier, konnte man zumindest lautstärketechnisch mit dem Oranje-Hooligan Block D mithalten.
Spielerisch verlief es jedoch nicht ganz so ebenbürtig. Trotz erneut starker Leistung der Torhüter Heck und Gasparov, war man in der Anfangsphase von den körperlich überlegenen Niederländerinnen überrascht und schaffte es kaum, zum Torabschluss zu kommen. Zur Halbzeit stand nach 15 Minuten somit ein leider ernüchternder Zwischenstand von 10:3 auf der Tafel.

In der Folge zeigte die Mannschaft jedoch einen starken Willen und kam langsam ins Spiel. Auch wenn zu diesem Zeitpunkt nur noch ein Wunder geholfen hätte, verabschiedete man sich mit einer couragierten Leistung und konnte trotz großer Erschöpfung ob der kräfteraubenden Veranstaltung mit einem 18:13 mehr als zufrieden sein.

So kam es auch, dass nach dem Spiel viel mehr die Freude über ein tolles Erlebnis, als die Enttäuschung über das verlorene Finale überhandnahm. Nachdem man, mit dem durch die Oranje initiierten Gruppentanz, am letzten musikalischen Topact des Turniers teilnahm, und auch hier die Truppe um DJ Gasparov und Tanzhooligan Hubertus eine mehr als ordentliche Figur abgab, folgte die ausgiebige Siegerehrung und die völlig überfällige Dusche, bevor man langsamen Fußes gegen 18:00 Uhr die Heimreise antreten konnte.

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An dieser Stelle sprechen wir ein herzliches Merci an euch Eltern aus, die ihr den weiten Weg auf euch genommen habt, um entweder die Anreise zu ermöglichen oder uns beim Finale zu unterstützen!!!
Weiterhin ein großes Merci an die Automobile Klos für die Bereitstellung des Transporters!!
Ohne euch wäre dieses tolle Erlebnis nicht möglich gewesen! Danke!

Merci an die Veranstalter für ein top organisiertes Turnier, welches uns allen lange in Erinnerung bleiben wird!

Außerdem ein großes Merci an unsere Unterstützer aus Stans und Trier, die ihr zu uns gehalten habt gegen die Übermacht aus Holland. Wir werden es euch nicht vergessen!

Und nicht zuletzt ein großes MERCI an all unsere Spielerinnen, die ihr so diszipliniert und über weite Strecken pflegeleicht auch uns Trainern eine Freude gemacht habt!
Und hier vor allem ein großes Merci an unsere Invalidenabteilung Shobulo! Vielen Dank für deine Unterstützung!!!

Somit verabschieden wir uns mit einem großen MERCI und versprechen, nächstes Jahr holen wir uns den Pott!

Alleeeeeeeeeeez!!!

 

Hier noch einmal alle Ergebnisse im Überblick:

Vorrunde:
BSV Stans – HSG 5:11
HSG – S&L du Pays Sierckios 12:3
Villers Handball – HSG 7:8
HSG – DJK/MJC Trier 13:9

 

Halbfinale: HSG – Yutz Handball 9:7

Finale: Veneco Velo – HSG 18:13

 

Es spielten:

Tor: Adriana Heck, Ana-Marija Gašparov

Feld: Michelle Jung, Lea Groß, Lea Hubertus, Réka Szentkeressy, Claire Kuhn, Jessica Schäfer, Hanna Grauvogel, Ina Shobulo, Milena Fuchs, Lina Schmidt, Lena Ewerling

Trainer: Sebastian Franz und Tobias Scheid

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Trainer und Betreuer:

Trainer: Sebastian Franz, Katharina Huppert

Spielplan der B1 Jugend

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Datum Heim   :   Gast

Tabelle der B1 Jugend

Platz Mannschaft Spiele S U N Tore Punkte
1 HSG DJK Marpingen-SC Alsweiler 18 18 0 0 548 : 318 36 : 0
2 TuS Kirn 18 14 0 4 430 : 333 28 : 8
3 SV 64 Zweibrücken 18 14 0 4 431 : 339 28 : 8
4 TSG Friesenheim 18 10 1 7 408 : 377 21 : 15
5 HSV Merzig/Hilbringen 18 9 1 8 403 : 439 19 : 17
6 DJK/MJC Trier 18 5 2 11 409 : 427 12 : 24
7 SF Budenheim 18 4 3 11 391 : 454 11 : 25
8 SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim 18 5 1 12 386 : 488 11 : 25
9 SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam 18 5 0 13 413 : 473 10 : 26
10 HSG Wittlich 18 2 0 16 370 : 541 4 : 32