Es zählen die Punkte
Mit einem stark ersatzgeschwächten Kader traten wir beim HSV Sobernheim an. Neben unserer Langzeitverletzten Michelle Hartz mussten wir auch auf Jana Maximini, Anna Zägel und Solveig Petrak verzichten – insgesamt vier wichtige Ausfälle.
Der Beginn der Partie verlief sehr fahrig. Uns fehlten Tempo, Aggressivität und das nötige Wurfglück. Trotzdem konnten wir uns zunächst eine 3:6-Führung erspielen. Danach kam Sobernheim jedoch immer besser ins Spiel, nutzte sein Powerplay konsequent aus und erzielte fünf Treffer in Folge. So entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, die mit einem 8:8-Unentschieden in die Halbzeitpause ging.
Auch in der zweiten Halbzeit blieb das Spiel auf Augenhöhe. Beide Torhüterinnen zeigten starke Leistungen und verhinderten auf beiden Seiten zahlreiche klare Torchancen. Zwar gelang es uns immer wieder, mit zwei Toren in Führung zu gehen, doch aufgrund zu vieler Fehler im Angriff konnten wir den Sack nicht frühzeitig zumachen. Besonders in der Phase zwischen der 17. und 24. Minute blieben wir ohne eigenen Treffer. So wurde es bis zum Schluss ein echter Krimi. Am Ende brachten wir den knappen 20:19-Erfolg über die Zeit und durften uns über einen hart erkämpften Zittersieg freuen.
Fazit: Es war sicher nicht unser bestes Spiel, aber wir haben trotz der Ausfälle Moral bewiesen und bis zum Schluss gekämpft. Und am Ende zählen nur die zwei Punkte.
Lena Geibel (9), Annalena Frank (4), Nele Dillo (3), Emma Schmidt (2), Gianna Fuchs (1), Jana Korn (1), Anna Bermann, Lisanne Günther, Adriana Heck, Angelina Keil, Lara-Selina Leib, Sarah Rech, Annalena Zahm