Am Sonntag trat die zweite Mannschaft der HSG DJK Marpingen / SC Alsweiler erneut mit großem Eifer an und ließ von Anfang an keinen Zweifel daran, wer das Spiel bestimmen wollte. Schon früh bewies das Team eine starke Spielübersicht, zeigte clevere Passkombinationen und setzte den gegnerischen Torwart konsequent unter Druck. Dabei war bemerkenswert, wie ruhig und sicher der Ball geführt wurde, auch in Drucksituationen – ein Zeichen für wachsende Routine.
Besonders positiv fiel auf, wie variabel unser Spiel im Angriff war: Nicht nur über die Mitte, sondern auch über das breitere Spielfeld gelang es, für Gefahr zu sorgen. Die Spieler machten Tempowechsel geschickt, ließen sich nicht hetzen und nutzten Pausen in der gegnerischen Abwehr konsequent aus.
Auch das Umschaltspiel nach Ballgewinn funktionierte heute hervorragend: Sobald der Ball erobert war, konterten wir mit klugen Abschlüssen. Hier zeigte sich eine gute Fitness und Aufmerksamkeit bis zur letzten Sekunde. Zudem war unsere Torwartleistung lobenswert: Einige Würfe wurden stark pariert, was unserer Mannschaft Sicherheit gab und den Gegner zusätzlich frustrierte.
Offensiv stark, defensiv mit Potential – so lässt sich der zweite Teil zusammenfassen. In der Abwehr standen wir phasenweise sehr gut. Allerdings gab es Momente, in denen wir zu spät verschoben oder den Raum zwischen Abwehrreihen nicht eng genug gemacht haben. Das führte gelegentlich dazu, dass der Gegner freie Würfe oder Durchbrüche hatte.
Am Ende steht ein klarer Sieg, der zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Mannschaft hat heute nicht nur durch Tore und Einsatz begeistert, sondern auch durch taktisches Bewusstsein und gute Abstimmung. Wenn wir weiterhin an unserer Kompaktheit in der Abwehr arbeiten und diese Intensität über die komplette Spieldauer halten, werden wir uns noch stärker präsentieren.
Auch eine Kuchenspende für den 20. Treffer hat die Jungs und Mädels im Training erheitert und Lust auf mehr gemacht :)
Es spielten: Lena Hinsberger, Henry Rauber, Johanna Eckert, Leo Krämer, Marleen Schwarz, Nikolas Westerkamp, Luisa Stoll, Merle Hubertus, Niklas Dzierzon und Toni Rauber