MOSKITOS   –   TV Birkenfeld/Nohfelden   17:16

Nach zwei Niederlagen in Folge gegen den TV Homburg (18:13) und die JSG DJK Oberthal/Namborn (6:16) durften wir am Sonntag den TV Birkenfeld/Nohfelden in heimischer Halle und zu bester Sendezeit begrüßen.

In der Hinrunde spielten wir das erste Saisonspiel in neuer Zusammensetzung gegen den TV Birkenfeld/Nohfelden und verloren dieses relativ deutlich mit 19:10. Bei der nachgehenden Analyse fiel schnell auf, dass für die Niederlage insbesondere eine Spielerin der gegnerischen Mannschaft verantwortlich gemacht werden konnte. Außerdem erschienen unsere Mädels ob der neuen Zusammensetzung etwas nervös. Der Matchplan für das Rückspiel lautete folglich unter anderem, die vorgenannte Spielerin besser in den Griff zu bekommen und durch konzentrierteres Spiel bzw. weniger technische Fehler in Ballbesitz zu bleiben.

Bereits kurz nach Anpfiff war ersichtlich, dass der Matchplan von den Mädels auch umgesetzt wurde. Alle Spielerinnen waren ab der ersten Minute hellwach und konzentriert. Insbesondere konnte man feststellen, dass die Abwehr die gegnerische Topspielerin sehr gut im Griff hatte. Aber auch der Rest der Abwehr wirkte zu Beginn des Spiels sehr frisch und in Kampflaune. Die so erkämpften Bälle wurden in einem guten Tempospiel nach vorne im gegnerischen Tor untergebracht, was zu einem 4:0 Lauf innerhalb der ersten 3 Minuten führte. In der Folge gelang es dem Gegner zwar sich zu berappeln und besser ins Spiel zu finden. Eine weiterhin konsequent stabile Abwehr und ein klar strukturiertes Spiel nach vorne über die Breite der Mannschaft führte jedoch dazu, dass unsere Mädels das Spiel nicht aus der Hand gaben. So zeigte die Anzeigetafel zur Halbzeit ein verdientes 11:5 an. In der Halbzeit ging man insofern abgekämpft aber doch recht zufrieden in die Kabine. In der obligatorischen Halbzeitansprache wurden durch die Trainer ein paar kleineren Korrekturen angemahnt, im Wesentlichen lautete aber das Kredo: WEITER SO.

Doch nach Anpfiff der zweiten Halbzeit glaubte man ein völlig verändertes Spiel und eine völlig veränderte Mannschaft zu sehen. Der Gegner stellte unsere Mädels durch diverse und nachhaltige Positionsveränderungen vor große Herausforderungen, da unsere Abwehr permanent die gewohnte Abwehrformation verlassen musste und so für Trainer und Zuschauer der Eindruck entstand man blicke auf einen nervösen Ameisenhaufen. Hierbei kam es immer wieder zu Stellungsfehlern in unserer Abwehr, wodurch die Gegner zu freien Torwürfen regelrecht eingeladen wurden. Unser Spiel wirkte insgesamt etwas müder und träger. Auch im Angriff verfehlten wir nun ein ums andere Mal das gegnerische Tor oder verloren den Ball durch technische Fehler und luden so den Gegner ein frei aufzuspielen. Zu Mitte der zweiten Halbzeit zeigte die Anzeigetafel ein 14:10 an. Auch unsere Mädels spürten nun den Druck und wurden zunehmend nervös, gab man doch die souveräne Führung mehr und mehr aus der Hand. Das Momentum schwappte nun zusehends auf den Gegner über. Eine Auszeit des Gegners wurde von unseren Trainern dazu genutzt die Fehler in aller Kürze zu benennen und einen harten Kampf in den verbleibenden Minuten anzumahnen. Die Mädels schienen sich die Worte der Trainer zu Herzen zu nehmen, denn abschließen warfen alle Spielerinnen noch mal die letzten Körner auf die Platte und kämpften um jeden Ballgewinn und um jedes Tor. Einzig diesem Kampfgeist und der absolut motivierten Einstellung der Mädels ist es zu verdanken, dass die Anzeigetafel zum Schlusspfiff ein knappes 17:16 angezeigt hat.

Als Resümee nehmen die Mädels aus diesem Spiel sicher mit, dass man sich trotz einer deutlichen Führung nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen darf, sondern bis zur letzten Minute um jeden Ball kämpfen muss. Aber darüber hinaus mit Sicherheit auch, dass man mit einem harten und konsequenten Kampf einen vermeintlich schlechten Spielverlauf doch noch zu seinen Gunsten drehen kann. Die Fans vor Ort stellten auf der anderen Hallenseite mit Sicherheit fest, dass man auch zu Spielen der wE besser einen Satz Beruhigungstropfen mitnimmt.

Abschließend möchte sich die Mannschaft noch auf diesem Wege bei dem Spender der brausehaltigen Kaltgetränke bedanken, welche die Mädels im Anschluss an das harte Spiel auch dringend nötig hatten und verköstigen durften.

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Trainer und Betreuer:

Trainer: Michael Hinsberger, Anna Simon, Lucie Staub, Katrin Hans-Trampert

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