Am letzten Sonntagnachmittag stand für uns das Auswärtsspiel beim ASC Quierschied an. Seit Jahren ist Quierschied für uns eine unangenehm zu spielende Mannschaft, und oft haben wir dort die Punkte gelassen. Zudem gilt in der Fischbachhalle Harzverbot … ein zusätzlicher Nachteil für uns. Von daher waren wir gewarnt und wollten konzentriert das Spiel beginnen.
In den ersten 6 Minuten standen beide Abwehrreihen aber noch nicht besonders gut, so dass in diesem Zeitraum bereits 7 Tore fielen. Beim Stande von 4:3 für uns konnten wir dann einen starken Zwischenspurt einlegen und uns bis zur 12. Minute auf 11:4 absetzen. Dabei taten sich insbesondere Deborah vom Rückraum und Jessica mit Tempogegenstößen hervor. Die hohe Führung tat uns allerdings nicht gut. Fehlende Konzentration bei freien Torwürfen verhinderten ebenso wie die beiden besten Quierschieder Spielerinnen Knapp und Gawron, dass wir diesen Vorsprung noch weiter ausbauen konnten. So ging es beim Spielstand von 15:21 mit einem 6-Tore-Vorsprung in die Pause.
Die Pause tat uns allerdings nicht gut. Unser Angriffsspiel war wesentlich uneffektiver als in der 1. Halbzeit, zudem kamen einige technische Fehler dazu, die zu leichten Toren für Quierschied führten. Trotzdem konnten wir bis zur 45. Minute den 6-Tore-Vorsprung halten, nicht zuletzt auch deswegen, weil Jana im Tor einige starke Quierschieder Würfe hielt. Danach gelang es Quierschied allerdings noch einmal, unsere Abwehr ein um das andere Mal auszuspielen, so dass unser Vorsprung in dieser Phase auf 3 Tore schmolz.
Gerade noch zur rechten Zeit konnten wir dann in den letzten 8 Minuten noch einmal den Schalter umlegen und das Spiel am Ende ungefährdet mit 28:34 gewinnen.
Fazit: Es ist noch einmal gut gegangen. Unsere teils unerklärlichen Schwächephasen können uns aber in Spielen gegen noch stärkere Gegner „das Genick brechen“ bzw. wird es gegen Mannschaften der Spitzengruppe wohl nicht immer gelingen, den Schalter so wie am Sonntag zum Schluss noch einmal umzulegen.